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Nahrungs- und Lebensmittelsicherheit durch familiäre Landwirtschaft

17. Oktober 2015

Jetzt […] bekommen wir fachliche Schulungen für einen besseren Anbau. Wir brauchen die Genossenschaft dringend zur finanziellen Unterstützung, für Weiterbildung und damit wir unsere Produktion verkaufen können.
Quintin Flores, Bauer

Die Andenregion im Südosten Perus ist abgelegen, Armut und Ausgrenzung sind allgegenwärtig. Die Einkommensunterschiede sind sehr groß. Die Armut konzentriert sich auf die ländlichen Gebiete und trifft hauptsächlich die indigene Bevölkerung und Frauen.

SOS Faim ist in den Regionen Apurimac, Cuzco und Puno aktiv und unterstützt dort – mit Hilfe der Aktion 11.11.11 – die Zentrale der Getreideproduzenten in den Anden. Getreide und Pseudogetreide aus den Anden spielen bei der Ernährung der Familien der Erzeuger aufgrund ihres sehr hohen Nährwerts eine wesentliche Rolle. Konkretes Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Leistungsangebots der 4 Organisationen landwirtschaftlicher Getreideproduzenten: So kommen knapp 1.600 Erzeugerfamilien in den Genuss von Beratung und Unterstützung bei der Produktion, bei der Verarbeitung und der Vermarktung ihrer Erzeugnisse.

Ziel ist die Aufwertung der familiären Landwirtschaft als nachhaltige Lösung zur Bekämpfung von Armut auf dem Land und Nahrungsunsicherheit, aber auch die nachhaltige Umstellung auf ökologischen Landbau.

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